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Zeit, die nie vergeht

ch steh am Fenster und seh in den Regen,
zähl die Tropfen auf dem Glas,
möchte dein Gesicht berühren,
was für schöne Augen du hast.

Kenne dich ein halbes Jahr schon,
hab dich vorher nie gesehn,
weiß doch alles aus deinem Leben,
was du erzählt hast, kann ich gut verstehn.

Denk an dich, seh das Telefon,
warum rufst du mich nicht an?
Kein Brief, kein Telegramm von dir,
du bist nicht hier und ich habe nur

Die Zeit die nie vergeht,
wenn du nicht da bist und mich nicht verstehst.
Zeit, die nicht sagen kann,
dass ich dich brauche, weil ich dich liebe.

Ich steh am Fenster und seh in den Regen,
zähl die Tropfen auf dem Glas,
dreh mich um und du stehst vor mir,
dein Gesicht ist noch ganz nass.

Konnts nicht eher bei mir sein,
nehm dich in den Arm,
wir sehn aus dem Fenster und wir sind allein,
 du bist bei mir und ich hab nicht mehr
die Zeit, die nie vergeht. 

21.6.12 17:30, kommentieren

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Was ist seelische Nähe für dich?

Vertrauen zum Beispiel.

Sich verstehen, aufeinander eingehen, füreinander da sein, sich durch ledigliches denken an die Person beruhigen können, besser fühlen oder lächeln müssen

Zu wissen, wie sich der andere fühlt, ihn schätzen und einschätzen können. Besser kennen als er sich selbst. Gutes für einander wollen, sich Sorgen und Gedanken machen, Wünsche für ihn opfern, selbstlos für den anderen sein können.


Ihn schlicht lieben.

Ehrlich und aufrichtig.

13.6.12 13:20, kommentieren

Vom Mauergraben direkt in's Herz geschossen.

Mal wieder sitze ich nach einem langen Arbeitstag am Rechner.
Wie jeden Abend checke ich meine Mails, beantworte Nachrichten meiner Freunde.
Ein Anruf. Die neuesten Ereignisse werden am Telefon ausgetauscht.
Voller Emotionslosigkeit und Interesse erzählt man mir von den Problemen anderer.
Eine Zigarette, ein Glas gekühlte Cola um den heißen Tag langsam ausklingen zu lassen.
Alleine.
Mein Freund?
Es ist Ostern. Wie alle anderen verbringt er die Feiertage bei seiner Familie.
Warum ich nicht bei meiner Familie oder bei Freunden bin?
Eine dicke Mauer.
Unfähig Menschen an sich heran zu lassen.
Bis auf einen.
Dachte ich ..

Nach einigen Zigaretten und Colagläsern, dann das unvermeidbare.
Ein hey.
Ein Unbekannter, etwas jünger als ich.Recht hübsch, laut seinem "Profil" gemein und sarkastisch.
Ich lege es drauf an.

Das Gespräch verläuft sehr angenehm.
Nach einigen Stunden .. beide gehen offline.
In den nächsten Tagen ..
immer und immer wieder schreiben wir.
Tag für Tag werden die Gespräche intimer.
Man fängt an über sein Leben zu reden ...

Nach einigen Wochen? Freundschaft.
Ohne jemals telefoniert, oder sich gesehen zu haben ist eine Freundschaft entstanden.
Tag für Tag beträgt die Gesprächszeit mindestens 2 Stunden. 

Seitdem sind viele Sachen passiert.
Nach und nach hat man sich anvertraut ...
Persönliche Sachen preisgegeben, persönliche Sachen anvertraut bekommen.

Tag für Tag wird der Kontakt enger ...
doch eines Nachts ...
er geht mir nicht aus dem Kopf.
Ich denke an ihn, an seine Worte ... ´ja, vermisse ihn irgendwie.
Und wie ein Blitz schießt es mir durch den Kopf ..
Er ist mir wichtig ..
wichtiger als andere Personen ...

Hat Dinge geschafft, an denen sich dutzende die Zähne ausgebissen haben.
Was nun?
Kontakt abbrechen? Es ihm sagen? Was soll ich tun?
Die eins so stark geglaubte Mauer um das eigene Herz ... 
er steht mitten darin.

Trotz der Entfernung, ohne je ein Telefonat geführt oder sich je gesehen zu haben, hat ersich durch die Mauer gebohrt.
Ist es richtig?
Ist es falsch, ihn lieb zu haben? Ihm persönliche Dinge meines Lebens preiszugeben?
Dinge, die sonst keiner weiß?
Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur eins - das er mir unglaublich viel bedeutet und schon jetzt, nach solch kurzer Zeit in meinem Herzen ist.

Ich vermisse und denke an dich.

12.6.12 15:28, kommentieren

Ganz egal, ob mit sichtbaren oder nicht sichtbaren Narben - wir sind alle nur Menschen.

Ist es nicht so?
Ist es nicht scheiß egal, wie viele Narben man am Körper hat?
Narben an Armen, Beinen, dem Oberkörper, etc. pp.
Wir alle sind nur Menschen, ob dick oder dünn, hässlich oder hübsch ..
reich oder arm ...
Fakt ist - am Ende landen wir alle im gleichen Grab.

Warum also diese Oberflächlichkeit?
Ist es nicht also auch egal, wie jeder Mensch mit seinen Problemen umgeht?
Der eine schlitzt sich auf, der andere nimmt Drogen ..

Sichtbare und unsichtbare Probleme ...
der eine ist depressiv,
der andere verschweigt seine Probleme hinter einem Lächeln ..

also hey, macht euch keinen Kopf ..
Am Ende - 
sind wir alle nur Menschen.
Jeder hat Probleme.


Nikuh, 12.06.2012

12.6.12 15:08, kommentieren